•  
  • Über uns

    Was ist Hooters?

    Das ist zwangsläufig die uns am häufigsten gestellte Frage. Was den Namen betrifft, so sagen einige, es handle sich dabei um eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen Teil der weiblichen Anatomie, andere wiederum wollen Hooters als anderes Wort für Eule verstanden wissen.

    Würde man die Frage im Sinne einer sachlichen Definition zu beantworten versuchen, so könnte man sie in etwa wie folgt beantworten: Hooters ist eine Restaurantkette US-amerikanischen Ursprungs mit zur Zeit über 300 Standorten weltweit (wobei sich über 90% der Standorte in den USA und Kanada befinden), die im wesentlichen aus zwei Elementen besteht: der preisgünstigen, jedoch qualitativ hochwertigen typisch amerikanischen Küche und den berühmten Hooters Girls. Natürlich greifen aber alle solchen Antworten zu kurz. So bieten wir in Interlaken neben der amerikanischen Küche auch gewisse zum Teil saisonbedingte klassische Spezialmenus europäischer Küche an, andererseits bieten wir täglich amerikanische und europäische Frühstücksmenus wie auch Mittagsmenus an.

    Was die berühmten Hooters Girls in ihren nicht minder berühmten orangen Hotpants betrifft, so stellen sie einerseits die Vision des idealtypischen amerikanischen Surfergirls und somit einer Traumwelt dar und machen so einen nicht zu unterschätzenden Reiz des Hooters aus, andererseits umsorgen sie unsere Gäste und machen mit ihrer Persönlichkeit und Freundlichkeit den wahren Charakter von Hooters aus.

    Die Gründer von Hooters hatten im Jahre 1983 bei ihrer Ersteröffnung in Clearwater im US-Bundesstaat Florida folgende Vision: Sie wollten ein Restaurant erschaffen, in dem sie gutes Essen und die Gesellschaft von attraktiven Frauen geniessen und eine Menge Spass haben konnten und wo sie mit ihren Ecken und Kanten akzeptiert sein würden. Dabei handelte es sich bei den Gründern nach eigenen Angaben um sechs stark unterdurchschnittlich aussehende Geschäftsleute, die an sich keine Ahnung vom Gastgewerbe hatten, dieses aber mit dieser Idee etwas aufmischen wollten. Sie können sich vorstellen, dass diese Idee nicht bei allen Mitbürgern und Behörden auf ungeteilte Gegenliebe stiess. So hatten denn die Gründer verschiedene Widerstände auf dem Weg zum Erfolg zu überwinden, der darin gipfelte, dass sie gar einmal wegen doch eher zweifelhaften Straftatbestands Identitätstäuschung (Nachahmung von Restaurateuren) verhaftet wurden. Natürlich haben diese doch eher kläglichen Versuche von Widerstand die Gründer nicht von ihrem Vorhaben abbringen können, im Gegenteil. Nach dem Motto "jetzt erst recht" wuchs Hooters über die Jahre zu einem in seiner Grösse nicht zu verachtendem Unternehmen heran.

    Man kann sich nun fragen, was denn den Erfolg dieses Konzepts ausmacht. Wir glauben daran, dass dies zu einem sehr grossen Teil an den Werten liegt, auf denen die Idee von Hooters gründet. Hooters sollte von Anfang an mit einer etwas unkonventionellen Art provozieren, die Leute zum Denken anregen, dabei aber niemanden ausschliessen, sondern eine Zufluchtsstätte für Gleichgesinnte aber eben auch für Andersdenkende sein. Hooters sollte also nie etwas Elitäres sein, sondern bewusst für alle Personen offen sein ungeachtet des Geschlechts, der Rasse, der Herkunft, der Vermögensverhältnisse, der Religion, der politischen Orientierung, des Alters etc. Man war schon zu Beginn bestrebt, unnötige Formalismen zu bekämpfen. Man wollte etwas Lockeres und Unkompliziertes schaffen. Insbesondere sollte auch ein unkonventioneller Denker seinen Platz hier haben. Es sollte sich im Hooters jeder wohl fühlen. Dieses als "melting pot philosophy" (Schmelzkessel-Philosophie) bekannte Denken ist in der amerikanischen Geschichte tief verwurzelt und geht auf die Tage und Jahre vor der Gründung des Bundesstaates zurück, als die in Europa Ausgestossenen und Geächteten sich zu einer Gemeinwesen vereinigten, um fortan gemeinsam ihre Interessen und Ideen zu vertreten, um eine bessere Welt zumindest für sich selbst zu schaffen. In der Not wurden sie einerseits durch eine gemeinsame Vision, einen unbändigen Willen und einer noch nie da gewesenen kollektiven Motivation zusammengeschweisst. Andererseits entwickelte sich in diesem Umfeld ein elementares Gedankengut der Gleichheit, der Toleranz und Akzeptanz, der Kommunikation, des Abbaus von unnötigem Formalismus, der Offenheit, des Respekts, und des Freidenkertums. Der Rest ist Geschichte. Ironischerweise sollten grosse Teile dieses Denkens, das ursprünglich von einer Minderheit ausging, dann wiederum Rückwirkungen auf die europäische Gesellschaftsordnung haben und diese entscheidend, insbesondere die Verfassungsgebung, beeinflussen.

    Dieses frühamerikanische Gedankengut, aus dem sich auch praktisch alle wesentlichen Werte von Hooters ableiten lassen, lebt heute noch weiter. Das Konzept von Hooters basiert nun darauf, dass diese grundlegenden Werte in einer kitschig überzeichneten, schon fast surrealen Hülle vermittelt werden. Dies darum, weil diese auffällt und die allermeisten Menschen anspricht. Hooters schafft eine Art Ferienstimmung und Ungezwungenheit, die schon fast an eine Traumwelt erinnert. Durch diese Überzeichnung soll letztendlich ein Gedankengang nach dem tieferen Sinn und der Idee von Hooters ausgelöst werden. Dieser führt unweigerlich wieder zurück zu den vorgenannten Grundwerten. Insofern können wir mit etwas Stolz sagen, dass es sich bei Hooters sowohl an der Oberfläche wie auch im Kern um eine gute und gerechte Sache handelt.

    Wo gibt es sonst noch Hooters-Restaurants in der Schweiz?

    Derzeit gibt es neben dem Hooters-Restaurant in Interlaken auch die beiden Hooters-Restaurants in Zürich und in Thun. Weitere Hooters-Restaurants sind in Planung. S. dazu auch www.swisshooters.com.